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Wie du einen Gastbeitrag für Never Code Alone schreibst

Wie du einen Gastbeitrag für Never Code Alone schreibst

Wie du einen Gastbeitrag für Never Code Alone schreibst

Du willst einen Gastbeitrag über Webdevelopment für „Never Code Alone“ schreiben, bist aber noch etwas unsicher, was dabei so alles zu berücksichtigen ist? Dann helfen dir die folgenden Tipps mit Sicherheit weiter.

 

Wie du vielleicht schon weißt, bietet dir „Never Code Alone“ die Möglichkeit, hier im Blog einen Gastbeitrag über Webdevelopment zu veröffentlichen. Dazu musst du weder ein Superstar-Blogger sein noch über einen eigenen Blog verfügen. Dennoch sind natürlich ein paar Dinge zu beachten, damit deine bzw. unsere Leser am Ende auch tatsächlich etwas von deinem Beitrag haben – und damit nicht zuletzt auch du selbst, versteht sich. Wie du beim Planen und Verfassen deines Textes am besten vorgehst und worauf du ein besonderes Augenmerk legen solltest, das erfährst du in diesem kleinen Tutorial.

 

Dein Thema planen und spezifizieren

Selbstverständlich gibt es im Web schon jede Menge Beiträge über das Thema Webdevelopment. Es bringt also relativ wenig, über einen Aspekt dieses Themas zu schreiben, für den Google in Sekundenbruchteilen abertausende Suchtreffer selbigen Inhalts ausspuckt. Erstens ist der Wissensbedarf der Leser hierzu in aller Regel dann schon weitgehend befriedigt, und zweitens geht dein Blogbeitrag aller Voraussicht nach im Suchergebnis unter wie eine Bleiente. Zumal sich dann auch das Interesse derjenigen, die im Blog von „Never Code Alone“ einfach nur so herumstöbern, in Grenzen halten dürfte. Idealerweise fasst du mit deinem Beitrag also einen neuen oder bislang nur selten behandelten Aspekt ins Auge. Hauptsache, du hast dein Thema vollends im Griff und bist ein Experte in diesem Bereich. Alles andere geht sonst schnell mal nach hinten los.

 

Um bei deiner Themenwahl auf Nummer sicher zu gehen, solltest du jeden noch so genialen Spontangeistesblitz kurz googeln und den Wettbewerb checken. Klar ist: Selbst wenn „dein“ Thema bereits noch und nöcher von anderen Autoren besetzt ist, hilft dir die Recherche möglicherweise dabei, es weiter zu spezifizieren und auszudifferenzieren, um es so zu etwas Besonderem zu machen. Darum geht es.

 

Warum es auf den Mehrwert ankommt

Ebenso wichtig – und mit eng dem oben Gesagten verknüpft – ist der sogenannte Mehrwert bzw. Nutzwert deines Gastbeitrags. Das bedeutet nichts anderes, als dass dein Beitrag dem Leser einen praktischen Nutzen bieten sollte. Klassischerweise liegt dieser Nutzen in der Lösung eines konkreten Problems bzw. in der Beantwortung einer für die Zielgruppe relevanten Fragestellung. So beantwortet dieses Tutorial hier beispielsweise die Frage: Worauf muss ich achten, wenn ich einen Gastbeitrag für den Blog von „Never Code Alone“ schreiben möchte? Einleuchtend, oder? Du solltest dich daher immer fragen, wo deiner Zielgruppe gerade der Schuh drückt und ob und wie du ihr mit deinem Wissen aus der Klemme helfen kannst.

 

Nur der Vollständigkeit halber: Daneben kann der Mehrwert eines Beitrags auch in einer neuen oder originellen Sichtweise auf einen bestimmten Sachverhalt bestehen, sofern er dadurch den Horizont des Lesers erweitert und/oder eine aktuelle Diskussion mit frischem Input bereichert. Und selbst reine Unterhaltung kann einen Nutzen bieten – aber das ist dann schon wieder eine Kunst für sich.

 

Eine übersichtliche Struktur macht vieles leichter

Wenn du weißt, mit welchem Thema du an deine Leser herantreten möchtest und welchen Nutzen sie davon haben könnten, ist die Planungsphase schon fast abgeschlossen. Allerdings musst du dir dann noch gut überlegen, wie du deinen Beitrag strukturierst, um deine Leser erstens unfallfrei durch deinen Text zu führen und sie zweitens nachvollziehbar von deinen Ausführungen zu überzeugen.

 

Die Grobstruktur deines Beitrags sollte daher immer wie folgt aussehen:

  1. Einleitung mit Problemstellung und Hinweis auf die spätere Lösung
  2. Mittelteil mit Schritt-für-Schritt-Annäherung ans vorgegebene Ziel
  3. Fazit mit kurzer, prägnanter Zusammenfassung des Inhalts

 

Insbesondere ungeübten Autoren ist angeraten, ihren Beitrag zunächst einmal mit „Stift und Papier“ vorzuplanen und dabei stichpunktartig die einzelnen gedanklichen Schritte in die richtige Reihenfolge zu bringen. Denn je besser du den Aufbau deines Gastbeitrags im Vorfeld organisierst, desto leichter geht dir das eigentliche Schreiben von der Hand und desto besser können dir deine Leser später gedanklich folgen. Kreative Techniken wie Mindmapping sind hierbei eine prima Hilfe.

 

Beim Schreiben nicht alles auf einmal wollen

Es gibt zwei zentrale Wahrheiten über das Schreiben von Texten aller Art: Erstens ist hier jeder auf sich alleine gestellt (außer man setzt auf Pair Writing), und zweitens sind die meisten Erstentwürfe komplett für die Tonne. Oder, um es mit US-Autor Ernest Hemingway zu sagen: „Der erste Entwurf ist immer scheiße.“ Das macht diesen allerdings nicht nutzlos. Im Gegenteil: Oft hilft es, erst mal eine Nacht drüber zu schlafen, um dann am nächsten Tag alles besser zu machen. Soll heißen: Nimm dir Zeit für deinen Gastbeitrag, indem du das Geschriebene zunächst einmal eine gewisse Zeit ruhen lässt und es später überarbeitest und optimierst. Klappt erfahrungsgemäß fast immer.

 

Noch besser ist es, einen Freund oder Kollegen gegenlesen zu lassen und ihn um eine hemmungslos offene Kritik zu bitten. Das geht zwar nicht immer runter wie Öl, schützt aber bestens vor totalen Fehlversuchen. Abschließend solltest du deinen überarbeiteten Text noch einige Male äußerst aufmerksam höchstpersönlich lesen, um etwaige Tipp-und Formatierungsfehler zu korrigieren, hier und da noch inhaltlich nachjustieren zu können und vor allem auf Stringenz und Überzeugungskraft zu prüfen. Die alles entscheidende Frage lautet dabei: Verstehe ich meinen Beitrag überhaupt selbst?

 

Über Überschriften und Zwischenüberschriften

Verzichte auf kilometerlange Überschriften, sondern bringe möglichst kurz und knapp auf den Punkt, wovon dein Beitrag handelt. Und zwar: tatsächlich handelt. Nichts ist schlimmer und verärgert mehr Leute, als eine Überschrift, die nicht hält, was sie verspricht. Stichwort „Clickbaiting“. Deswegen ist dieser Beitrag hier auch nicht mit „Ein Dutzend sensationelle Tipps, wie du zum Rockstar unter den Gastautoren wirst und binnen weniger Tage mehrere Millionen Euro verdienst“ übertitelt, sondern ganz schlicht mit „Wie du einen Gastbeitrag für Never Code Alone schreibst“. Davon (und nur davon) handelt er.

 

Dasselbe gilt für Zwischenüberschriften: Sie unterbrechen den Textkorpus an passender Stelle und lockern ihn auf, indem sie ihn in geschlossene Sinnabschnitte untergliedern und prägnant zusammenfassen, was genau den Leser im Folgenden jeweils erwartet. Ebenso wie die Überschrift dienen auch die Zwischenüberschriften dazu, eine erste Orientierung zu bieten. Das ist insofern wichtig, als Webtexte heutzutage von vielen zuallererst hinsichtlich Relevanz gescannt bzw. überflogen werden. Aussagekräftige „Blickfänger“ (wozu auch Bulletpoints gehören) entscheiden also maßgeblich darüber mit, ob ein Leser überhaupt weiter in den Beitrag einsteigt. Zudem erlauben sie es, vermeintlich uninteressante Passagen zu überspringen und Texte nur „häppchenweise“ zu lesen.

 

Weiterführende Links helfen deinen Lesern

Gerade bei komplexeren Themen ist das Setzen weiterführender Links aus zweierlei Gründen eine gute Sache: Zum einen musst du in deinem Beitrag nicht immer alles bis ins letzte Detail erklären, sondern kannst eine externe Quelle „für dich sprechen lassen“, und zum anderen ist es eben auch ein guter Service für Leser, die sich intensiver mit bestimmten Gesichtspunkten deines Themas befassen wollen. So können sie sich dann tiefer hineinlesen. Klar ist: Dein Gastbeitrag gewinnt durch hilfreiche Links weiter an Wert. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass Verlinkungen auf andere Fachblogs (und damit eben die Vernetzung mit anderen Fachblogs) die Vorstufe für längerfristige Kooperationen sein können.

 

Wichtig ist in jedem Fall, dass deine Links inhaltlich „passen“ und in der Tat wertvolle zusätzliche Informationen für deine Leser vorhalten. Hierbei solltest du es mit der Anzahl der Links jedoch nicht übertreiben und insbesondere nicht ausschließlich auf eigene Beiträge und Artikel verlinken. Das kommt erfahrungsgemäß nicht sonderlich gut an. Denn dein Gastbeitrag dient in erster Linie nicht der Eigenwerbung, sondern soll deinen Lesern einen spezifischen Nutzen bieten.

 

Sauber mit Quellenangaben arbeiten

So gut wie jeder Blogbeitrag basiert – zumindest in Teilen  – auf dem Wissen anderer. Wenn du also andere Autoren, Untersuchungen, Studien etc. direkt oder indirekt zitierst, also aktiv verwendest, dann solltest du stets Urheber und Quelle mit angeben und, sofern es sich anbietet, einen Link auf die betreffende Quelle setzen. Sonst läufst du Gefahr, (zu Recht) als Plagiator entlarvt zu werden – und das schadet am Ende nicht nur dir selbst, sondern auch uns.

 

Manchmal kann es aber den Lesefluss zu sehr stören, wenn alle paar Zeilen ellenlange Urheber- und Quellenangaben folgen. Diese sind auch genau dann nicht zwingend erforderlich, wenn du weder direkt noch indirekt aus einem anderen Text zitierst und stattdessen nur kurz einen bestimmten Gesichtspunkt daraus streifst oder dich eher allgemein auf anderswo Gesagtes beziehst. Trotzdem hast du für das Schreiben deines Gastbeitrags dann aber das Spezialwissen anderer verwendet. In solchen Fällen sollten die Quellenangaben dann unter dem Stichwort „Verwendete Quellen“ am Ende deines Beitrags nachgeliefert werden.

Zusammenfassung mit Zusatztipp

Der Erfolg eines Beitrags oder Gastbeitrags hängt also im Kern von fünf Faktoren ab:

 

  1. Thema
  2. Planung
  3. Strukturierung
  4. Umsetzung
  5. Überarbeitung

 

Nur wirklich erfahrene Autoren bekommen das alles in einem Rutsch hin, und selbst für sie ist das Schreiben bisweilen ein harter Job. Das hängt immer von der Tagesform ab. Daher solltest du dich nicht entmutigen lassen, wenn es im ersten Angang mal nicht so läuft, wie du es dir eigentlich gewünscht hättest. Umso wichtiger ist es damit, nicht erst auf den letzten Drücker loszulegen, sondern immer einen ausreichenden Zeit-Puffer einzuplanen: für Fehlversuche ebenso wie für das „Sackenlassen“ deines fertigen Beitrags. Nur so wird am Ende ein Schuh draus. Unsere Tipps, die selbstverständlich kein Schnellkurs in puncto „kreatives Schreiben“ sein können, helfen dir ja vielleicht ein wenig dabei.

 

Und nicht vergessen: Gerne beraten wir dich im Vorfeld bei der Themenwahl und sorgen im Nachgang durch ein professionelles Korrektorat/Lektorat dafür, dass dein Gastbeitrag am Ende eine möglichst gute Figur macht. Das gelingt umso besser, wenn du zuvor unsere oben aufgeführten Ratschläge beherzigst.

 

Ich hoffe, meine Tipps helfen dir beim Planen und Verfassen deines (ersten) Gastbeitrags für „Never Code Alone“. Wenn du noch Fragen hast, kannst du sie gerne in einem Kommentar stellen oder dich direkt an uns wenden.

Roland Golla

Initiator von Never Code Alone, Geschäftsinhaber Rogoit, Blogger, Autor, Speaker, Dozent und Senior Webdeveloper rolandgolla.de

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