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Voll im Soll: Never Code Alone rockt auch beim Event in Köln

Voll im Soll: Never Code Alone rockt auch beim Event in Köln

Zwei Veranstaltungen – zweimal bis auf den letzten Platz ausgebucht: Die Initiative für Software-Qualität „Never Code Alone“ ist mit ihren kostenlosen Live-Coding-Workshops für Webdeveloper weiterhin auf Erfolgskurs. Vom Event am vergangenen Wochenende im Kölner Mediapark gibt es jetzt erstmals auch einen Video-Zusammenschnitt auf YouTube. Der dritte Streich folgt dann im Februar. Gespräche mit möglichen Sponsoren laufen noch.
 
Große Zufriedenheit bei den Machern von Never Code Alone: Auch der zweite kostenlose Workshop für Webentwickler am 19. November 2016 im Startplatz Köln war ein voller Erfolg. Bereits nach fünf Tagen komplett ausgebucht, nutzten erneut 40 Teilnehmer das ganztägige, in diesem Fall von der Digitalagentur denkwerk gesponserte Weiterbildungsangebot der Duisburger Initiative für Software-Qualität, um sich per Live-Coding auf den neuesten technologischen Stand bringen zu lassen. Schon das erste Event in Duisburg vor drei Monaten war auf große Resonanz gestoßen.
 

Insgesamt vier 90-minütige Sessions mit verschiedenen Speakern standen dieses Mal auf dem „Lehrplan“: TYPO3 Security Hacking (Roman Schürmann), Develop Yourself (Susi Moog), Libless.js (Marius Büscher) und API Development and Testing (Gjero Krsteski). Mit diesen Themen hat Never Code Alone ganz offensichtlich den Nerv der Zielgruppe getroffen und deren aktuelle Bedürfnisse erkannt – was sich unter anderem daran zeigte, dass einer der Teilnehmer schon während der Hacking-Session eine Sicherheitslücke in seiner Software identifizieren und beheben konnte. Soforthilfe par excellence!

Live-Coding als Schlüssel zum Event-Erfolg

„Unsere Veranstaltungsreihe wird super angenommen, und das Feedback unter #ncaevent ist absolut positiv“, freut sich Initiator Roland Golla. „Gemessen an den vielen Anfragen, hätten wir sicherlich doppelt so viele Tickets absetzen können, doch bei den Events von Never Code Alone bevorzugen wir nun einmal eine überschaubare Teilnehmerzahl im Schulklassen-Format.“ Und dies aus gutem Grund: In größeren Gruppen funktioniert die Interaktion untereinander erfahrungsgemäß nicht so gut – das Ganze mündet dann unweigerlich in Frontal-Unterricht. „Das bringt aber bei Weitem nicht so viel wie Live-Coding-Sessions mit der Funktastatur, bei denen sich alle Teilnehmer aktiv einbringen können“, weiß Golla, der das neuartige Format als Speaker bzw. Dozent bereits bei mehreren Veranstaltungen erfolgreich eingesetzt hat. Probleme und Aufgabenstellungen werden dabei gemeinschaftlich gelöst.

Entsprechend gut waren Austausch und Stimmung auch beim zweiten Event – bei dem übrigens ausnahmslos alle Teilnehmer auf die Auszahlung der als Schutzgebühr erhobenen zehn Euro pro Ticket verzichtet haben. Diese kommen jetzt einem guten Zweck zu, und da der Sponsor denkwerk die Summe noch einmal kräftig aufstocken wird, kann sich die Deutsche Krebshilfe schon bald über eine Spende in Höhe von 1.000 Euro freuen. Das Event selbst wurde zudem zum ersten Mal von der Video-Journalistin Birte Gernhardt im Bewegtbild festgehalten (siehe oben). Der Zusammenschnitt ist bei Never Code Alone TV auf YouTube zu sehen und zeigt sehr schön die Gruppendynamik der Veranstaltung.

Win-win-Situation für Teilnehmer und Sponsoren

„Da die Entwickler durch den Workshop-Charakter direkt involviert sind, wird beim Live-Coding im Detail viel Know-how ausgetauscht “, knüpft André Laugks an, Technical Director bei denkwerk, der zusammen mit einigen Kolleginnen und Kollegen ebenfalls am Kölner Event teilnahm. „Aus solchen Sessions nimmt man immer viele Kleinigkeiten mit, die einem später im Entwickler-Alltag sehr helfen. Und obwohl ich schon seit 16 Jahren im Geschäft bin, habe ich heute wieder einiges dazugelernt.“ Aus diesem Grund hat denkwerk, das auch Events wie die SymfonyCon Berlin 2016 sponsert, nicht lange gezögert, als sich die Chance bot, Never Code Alone zu unterstützen. „Einerseits sind Weiterbildungen dieser Art wichtig, damit Webdeveloper sauber und effizient arbeiten können, und andererseits hoffen wir natürlich, somit bei dem einen oder anderen als potenzieller Arbeitgeber im Gedächtnis zu bleiben“, so Laugks weiter.

Randnotiz aus Köln: Die Hälfte der anwesenden Webdeveloper hatte mehr als fünf Jahre Berufserfahrung, und rund ein Drittel hat im Laufe der vergangenen zwei Jahre den Arbeitgeber gewechselt. Aufgrund dieser hohen Fluktuation im Arbeitnehmermarkt und vieler Tausend unbesetzter IT-Stellen in Deutschland ist es für Unternehmen heute immens wichtig, die Augen offen zu halten und in direkten Kontakt mit möglichen Kandidaten zu kommen. Eben hierfür bietet Never Code Alone eine neue Schnittstelle mit Win-win-Charakter.

Der Name „Never Code Alone“ ist Programm

Neben einigen bekannten Gesichtern, die schon beim ersten Workshop dabei waren, hat das Event im Kölner Mediapark vor allem neue Teilnehmer erreicht. So zum Beispiel Annette Völckner, die sich als Freelancerin auf WordPress spezialisiert hat. „Im Austausch mit Kollegen sauge ich neues Wissen auf wie ein Schwamm. Das klappt am besten, wenn man mal aus dem Homeoffice rauskommt und mit anderen in Kontakt tritt. Insofern finde ich Rolands Initiative super, denn der Name ‚Never Code Alone‘ ist hier echt Programm“, lobt die 44-jährige Kölnerin. Und auch der TYPO3-Experte Sven Wappler, aus Aachen, 32, zeigt sich begeistert: „Der Besuch hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt, da ich hier meinen Horizont erweitern und mein Netzwerk ausbauen kann.“ Der freiberufliche Webentwickler war beim TYPO3-Camp auf Mallorca mit Golla ins Gespräch gekommen.

Auch in dieser Hinsicht liegt der Initiator aus Duisburg also voll im Soll, sind doch die wechselnden Locations in verschiedenen Städten Teil des Plans. Denn es geht Golla nicht zuletzt darum, möglichst flächendeckend zu agieren. Gespräche mit infrage kommenden Sponsoren für die dritte Runde im Februar 2017 laufen derzeit aber noch. Weitere Interessenten können gerne jederzeit Kontakt zu Never Code Alone aufnehmen.

Andreas Quinkert

Andreas Quinkert ist PR-Freelancer für strategische Kommunikation. Als 1966er Jahrgang eigentlich ein Printzeiten-Relikt, fühlt er sich heute auch im Digitalen pudelwohl – mit Fokus auf Content-Strategie. Der leidenschaftliche Ruhrpottler ist seit Sommer 2015 Chefredakteur des Online-Magazins Zielbar. Info unter Quinkert PR & Redaktion.

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