Vibe Coding Consulting: Warum euer KI-Prototyp professionelle Begleitung braucht

Von Roland Golla
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„Es funktioniert lokal, aber auf dem Server passiert einfach gar nichts.“ Diesen Satz hören wir bei Never Code Alone mittlerweile fast täglich. Gründer, Produktmanager, ambitionierte Quereinsteiger – sie alle haben mit Tools wie Claude Code, Cursor oder Replit beeindruckende Prototypen gebaut. Und dann stehen sie da: Der Code läuft auf dem eigenen Rechner, aber Deployment, Security und Wartbarkeit sind plötzlich Themen, für die kein Prompt der Welt eine verlässliche Antwort liefert.

Wir sind seit über 15 Jahren spezialisiert auf Softwarequalität, Open Source und Remote Consulting. In dieser Zeit haben wir viele Technologiewechsel begleitet – und die aktuelle Welle des Vibe Codings ist anders als alles, was wir vorher gesehen haben. Nicht weil die Technologie so neu wäre, sondern weil sie die Einstiegshürde so radikal senkt, dass Menschen ohne klassische Entwicklungserfahrung plötzlich funktionierenden Code produzieren. Das ist großartig. Und es ist gleichzeitig der Moment, in dem professionelle Begleitung den Unterschied zwischen einem spannenden Prototyp und einem gescheiterten Projekt macht.

Was ist Vibe Coding und wo liegen die Grenzen?

Der Begriff geht auf Andrej Karpathy zurück, der Anfang 2025 beschrieb, wie er Software baut, indem er einfach mit der KI spricht, den Output akzeptiert und Fehlermeldungen zurück in den Chat kopiert. Im Kern bedeutet Vibe Coding: Ihr beschreibt in natürlicher Sprache, was eure Software tun soll, und ein KI-Modell generiert den Code dafür. Klingt nach Magie – und fühlt sich anfangs auch so an.

Aber hier kommt die Realität: Fraunhofer IESE hat es in einer Analyse treffend auf den Punkt gebracht – Vibe Coding eignet sich besonders für frühe Entwicklungsphasen wie Ideation und Prototyping, während bei Tests, Skalierung, Security und Architektur weiterhin klassische Entwicklungsmethoden dominieren sollten. Und genau an dieser Schnittstelle setzen wir mit unserem Consulting an.

Wann kommt der Code aus der KI an seine Grenzen? Wenn ihr Environment-Variablen konfigurieren müsst, die die KI nicht kennt. Wenn euer Build-Prozess auf dem Server anders läuft als lokal. Wenn ihr echte Nutzerdaten verarbeitet und plötzlich DSGVO-konform sein müsst. Wenn der Code wächst und niemand mehr versteht, warum welche Funktion wo aufgerufen wird. Das sind keine theoretischen Probleme – das sind die Szenarien, mit denen uns Kunden täglich kontaktieren.

Brauche ich Programmierkenntnisse für Vibe Coding Consulting?

Nein – und das ist das Schöne daran. Vibe Coding hat die Softwareentwicklung zugänglicher gemacht als jemals zuvor. Gründer bauen ihre erste App, Designer setzen Prototypen um, Fachabteilungen erstellen interne Tools. Ihr müsst kein Informatikstudium haben, um mit uns zu arbeiten.

Was wir tun: Wir schauen uns euren generierten Code an, erklären euch in verständlicher Sprache, was er tut und wo die Probleme liegen. Wir zeigen euch, wie ihr Fehlermeldungen lest, statt sie blind in den Chat zu kopieren. Und wir helfen euch, ein Grundverständnis aufzubauen, damit ihr nach jeder Session unabhängiger werdet.

Das ist uns wichtig: Wir wollen keine Abhängigkeit schaffen, sondern euch befähigen. Wenn ihr nach ein paar Sessions die typischen Deployment-Probleme selbst lösen könnt, haben wir unseren Job richtig gemacht. Schreibt uns einfach an roland@nevercodealone.de und schildert euer Projekt – wir geben euch eine ehrliche Einschätzung, ob und wie wir helfen können.

Welche Probleme treten beim Vibe Coding am häufigsten auf?

Aus unserer Beratungspraxis kristallisieren sich drei Hauptprobleme heraus, die wir immer wieder sehen. Das erste und häufigste: Der Code funktioniert lokal, aber nicht in der Produktionsumgebung. Das liegt fast immer an Unterschieden in der Konfiguration – Environment-Variablen, die lokal gesetzt sind aber auf dem Server fehlen, Build-Prozesse, die anders laufen, oder Dependencies, die nicht richtig installiert werden.

Das zweite Problem ist blindes Iterieren. Jemand bekommt eine Fehlermeldung, kopiert sie in Claude oder ChatGPT, bekommt einen Fix vorgeschlagen, der eine neue Fehlermeldung erzeugt, kopiert wieder – und nach zwanzig Durchgängen ist der Code ein unübersichtliches Chaos. Systematisches Debugging sieht anders aus, und genau das vermitteln wir in unseren Sessions.

Das dritte Problem betrifft die wachsende Codebasis. Am Anfang ist alles übersichtlich: eine Datei, ein paar Funktionen, alles klar. Aber Projekte wachsen, und irgendwann verliert ihr den Überblick. Refactoring, saubere Struktur, Trennung von Verantwortlichkeiten – das sind Konzepte, die KI-Tools nicht von sich aus umsetzen, wenn ihr sie nicht gezielt darum bittet. Und dafür müsst ihr erst einmal wissen, dass es diese Konzepte gibt.

Wie unterscheidet sich Vibe Coding Consulting von einer klassischen Agentur?

Der Unterschied ist fundamental: Wir schreiben euren Code nicht für euch. Wir helfen euch, euren eigenen Code zu verstehen und zu verbessern. Das klingt vielleicht nach weniger Service – ist aber genau das Gegenteil.

Bei einer klassischen Agentur gebt ihr ein Projekt ab und bekommt ein fertiges Produkt zurück. Wenn dann etwas kaputt geht oder ihr eine Änderung braucht, müsst ihr wieder zur Agentur. Das schafft Abhängigkeit und kostet langfristig mehr, als wenn ihr selbst versteht, was in eurem Projekt passiert.

Unser Ansatz ist Mentoring und Enabling. Wir sitzen mit euch am Code, erklären die Zusammenhänge, debuggen gemeinsam und zeigen euch die Werkzeuge und Techniken, die ihr braucht. Nach jeder Session wisst ihr mehr als vorher. Das ist der Kern unserer Arbeit – und der Grund, warum uns Kunden weiterempfehlen.

Wenn ihr ein Projekt habt, bei dem ihr nicht weiterkommt, oder wenn ihr einfach sichergehen wollt, dass euer Vibe-Coded-Prototyp produktionsreif ist – meldet euch bei roland@nevercodealone.de. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Ist Vibe Coding sicher genug für produktive Software?

Die ehrliche Antwort: Nicht ohne Weiteres. Und genau darüber sollten wir offen sprechen, statt den Hype mitzutragen. Studien und Praxisberichte zeigen übereinstimmend, dass KI-generierter Code häufig Sicherheitslücken enthält – von unsicheren Datenbankabfragen über fehlende Input-Validierung bis hin zu veralteten Bibliotheken mit bekannten Schwachstellen.

Das Problem ist nicht die KI selbst. Das Problem ist, dass Vibe Coding den Schwerpunkt auf Geschwindigkeit legt und Sicherheitsaspekte dabei oft zu kurz kommen. Wenn niemand den generierten Code reviewt, der Architektur und Sicherheitsmuster versteht, können Schwachstellen unerkannt in die Produktionsumgebung gelangen.

Was das für euch bedeutet: Wenn euer Projekt echte Nutzerdaten verarbeitet, wenn Kunden damit arbeiten, wenn es DSGVO-relevant ist – dann braucht ihr vor dem Go-Live einen professionellen Security-Check. Wir prüfen euren Code auf die gängigsten Sicherheitsprobleme, empfehlen euch die richtigen Tools für automatisierte Analyse und helfen euch, ein Sicherheitsbewusstsein in euren Workflow zu integrieren. Das ist kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für jedes Projekt, das über den Prototyp-Status hinausgehen soll.

Welche Tools eignen sich am besten für Vibe Coding in 2026?

Die Tool-Landschaft hat sich enorm entwickelt. Claude Code von Anthropic versteht Kontext besonders gut und eignet sich für komplexere Aufgaben. Cursor integriert KI direkt in die Entwicklungsumgebung und ist der Favorit vieler Entwickler, die bereits Coding-Erfahrung mitbringen. Replit bietet eine Online-Umgebung, in der ihr sofort loslegen könnt – ideal für Einsteiger. GitHub Copilot ist der Klassiker für die alltägliche Entwicklungsarbeit.

Aber hier der entscheidende Punkt: Das Tool ist weniger wichtig als die Art, wie ihr es einsetzt. Wir sehen immer wieder Teams, die das teuerste Tool nutzen und trotzdem schlechten Code produzieren, weil ihnen die Grundlagen fehlen. Umgekehrt schaffen erfahrene Entwickler mit dem einfachsten Setup beeindruckende Ergebnisse.

Unser Fokus im Consulting liegt auf Claude Code, aber die Prinzipien sind übertragbar. Ob ihr mit Cursor, Bolt, Lovable oder einem anderen Tool arbeitet – die Grundfragen bleiben dieselben: Versteht ihr den generierten Code? Könnt ihr Fehler eingrenzen? Wisst ihr, wie Deployment funktioniert? Wenn die Antwort auf eine dieser Fragen „Nein“ ist, können wir euch weiterhelfen.

Wie läuft ein typisches Vibe Coding Consulting bei Never Code Alone ab?

Der erste Schritt ist immer ein kostenloses Erstgespräch – per Videocall oder Telefon, je nachdem was euch lieber ist. Ihr zeigt uns euer Projekt, wir stellen Fragen und geben eine erste Einschätzung. Danach entscheidet ihr, ob ihr mit uns arbeiten wollt.

Im Consulting selbst arbeiten wir mit flexiblen Stundenpaketen. Eine typische Session dauert ein bis zwei Stunden. Wir schauen uns gemeinsam den Code an, identifizieren die Probleme und arbeiten an Lösungen – wobei wir immer darauf achten, dass ihr versteht, was wir tun und warum. Kein stilles Vor-sich-hin-Coden, sondern echtes Pair Programming und Mentoring.

Für Projekte, die komplett deployt werden sollen, bieten wir auch Managed Deployment an: Server-Setup, CI/CD-Pipeline, Domain-Konfiguration, SSL, Monitoring – alles aus einer Hand, mit vollständiger Dokumentation. So könnt ihr euch auf euer Produkt konzentrieren, während wir die Infrastruktur aufsetzen.

Was uns von anderen unterscheidet: Bei Never Code Alone arbeitet ihr direkt mit erfahrenen Entwicklern. Kein Sales-Team, keine Projektmanager-Schicht dazwischen. Roland steckt selbst täglich im Code – das merkt ihr in jeder Session. Schreibt einfach an roland@nevercodealone.de oder ruft direkt an.

Kann Vibe Coding professionelle Softwareentwicklung ersetzen?

Nein. Und das sagen nicht nur wir – das ist der Konsens unter erfahrenen Entwicklern weltweit. Vibe Coding ist ein mächtiges Werkzeug für Prototyping, für kleine interne Tools, für schnelle Experimente. Aber für produktive Software, die skalieren muss, die Nutzerdaten schützt, die langfristig gewartet wird – dafür braucht ihr fundiertes Entwicklungswissen.

Das Bild, das wir gerne verwenden: Vibe Coding ist wie ein leistungsstarker Akkuschrauber. Ein großartiges Werkzeug, das vieles schneller und einfacher macht. Aber ein Akkuschrauber macht euch nicht zum Tischler. Ihr müsst trotzdem wissen, welches Holz ihr nehmt, wie die Konstruktion zusammenhält und warum bestimmte Verbindungen belastbarer sind als andere.

Die gute Nachricht: Ihr müsst nicht alles selbst können. Genau dafür gibt es Consulting. Wir helfen euch, die Brücke zu schlagen zwischen dem, was die KI für euch generiert, und dem, was ein produktionsreifes Softwareprodukt braucht. Das ist keine Schwäche – das ist professionell.

Wie schütze ich mein Vibe-Coded-Projekt vor technischen Schulden?

Technische Schulden sind das unsichtbare Risiko beim Vibe Coding. Der Code funktioniert heute – aber in drei Monaten, wenn ihr eine neue Funktion einbauen wollt, stellt ihr fest, dass die gesamte Codebasis ein Kartenhaus ist. Jede Änderung bricht etwas anderes, und niemand versteht mehr, warum der Code so geschrieben wurde.

Aus unserer Beratungserfahrung sind das die wichtigsten Maßnahmen: Erstens, etabliert von Anfang an eine saubere Projektstruktur. Lasst die KI nicht einfach alles in eine Datei schreiben. Zweitens, schreibt Tests – oder lasst die KI Tests schreiben und überprüft, ob sie sinnvoll sind. Drittens, nutzt Versionskontrolle mit Git von Tag eins an. Und viertens, plant regelmäßige Code Reviews ein, bei denen jemand mit Erfahrung über den Code schaut.

Wenn ihr diese Grundlagen nicht von Anfang an beachtet, wird es teuer. Refactoring einer gewachsenen Codebasis kostet immer mehr als sauberes Arbeiten von Beginn an. Wir helfen euch, die richtigen Gewohnheiten zu etablieren, bevor die technischen Schulden überhandnehmen.

Für wen eignet sich Vibe Coding Consulting konkret?

Unsere Kunden kommen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen. Da sind Gründer, die einen MVP gebaut haben und jetzt live gehen wollen. Produktmanager, die ein internes Tool erstellt haben und es absichern müssen. Designer, die ihre Prototypen funktional umgesetzt haben. Fachabteilungen, die Prozesse automatisiert haben. Und auch erfahrene Entwickler, die schneller arbeiten wollen und die Balance zwischen KI-Unterstützung und Code-Qualität finden möchten.

Was all diese Kunden gemeinsam haben: Sie haben mit KI-Tools etwas Funktionierendes gebaut und wollen den nächsten Schritt machen. Ob das Deployment, Security, Performance oder einfach ein besseres Verständnis des eigenen Codes ist – wir treffen euch dort, wo ihr steht.

Und falls ihr noch ganz am Anfang seid: Auch dann lohnt sich ein Gespräch. Denn die größten Fehler passieren in den ersten Entscheidungen – welches Tool, welche Architektur, welche Hosting-Lösung. Eine Stunde Beratung am Anfang kann euch Wochen Frustration ersparen.

Wie starte ich am besten mit Vibe Coding Consulting?

Ganz einfach: Schreibt eine Mail an roland@nevercodealone.de mit einer kurzen Beschreibung eures Projekts. Oder ruft direkt an unter +49 176 24747727. Wir vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch, schauen uns gemeinsam an, wo ihr steht und was ihr braucht. Kein Verkaufsgespräch, keine versteckten Kosten – einfach ein ehrliches Gespräch unter Technikern.

Denn am Ende geht es darum: Euer Prototyp verdient es, live zu gehen. Und wir helfen euch dabei, dass das sicher, professionell und nachhaltig passiert. Mit über 15 Jahren Erfahrung in Softwarequalität, Open Source und Remote Consulting wissen wir, worauf es ankommt – und worauf ihr achten müsst, damit aus eurem Vibe-Coded-Projekt ein erfolgreiches Produkt wird.

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